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Um eine geeignete Steuerungs-Software zu finden, habe ich alle Programme die so verfügbar waren, heruntergeladen und getestet. Nach kurzer Zeit kristallisiert sich bereits ab, das nur zwei für mich in Frage kommen.

Nämlich: Railware und Railroad & Co.

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Meine Erfahrungen mit Railroad & Co

Am Anfang zeichnete ich einen Gleisplan. Funktionierte sehr gut ohne Probleme. Auch die Doppelkreuzweichen konnte ich nun so plazieren wie ich es gerne wollte. Die Dreiwegweichen funktionierten soweit auch.

Als es jedoch darum ging, Blöcke, Strecken und Zugfahrten zu definieren, wurde es mir etwas „trümmlig“. Ich hatte 2 Tage mit diesem Ding rumprobiert und kam nicht zum Ziel. Also holte ich mir das Handbuch, das auf der Homepage von Railroad & CO liegt. Nach dem 2-stündigen Studium des PDF’s wurde mir dann einiges klar. Zuerst Blöcke definieren, dann die Strecken. Zum Schluss noch die Zugfahrten. Und siehe da alles funktionierte auf einmal!

Für den TrainController ist also für die Definitionen der Anlage etwas mehr Zeit aufzubringen. Auf jeden Fall mit der Version 4.7. Ab der neuen Version 5 soll sich das aber ändern.

Probleme kann es allerdings auch geben. Wenn Strecken für beide Richtungen definiert werden, so kann es sein, dass Züge plötzlich rückwärts losfahren.
Durch geeignete, sehr aufwenige Massnahmen, kann dieser Effekt auf Kosten der zu befahrenden Strecken korrigiert werden. Bei der Version 5.x wurden einige Verbesserungen angebracht.

Meine Erfahrungen mit Railware

Railware habe ich 1 Monat lang getestet. Die Software ist soweit einfach zu bedienen. In kurzer Zeit konnte ich Züge automatisch fahren lassen. Als ich dann aber manuell einen Zug steuern wollte, kamen Probleme zum Vorschein.

Beim Gleisplan zeichnen hatte ich festgestellt, dass zum Teil die Zugmelder plötzlich halb verschwunden waren. Im Betrieb konnten dann die Signale der Zuganzeiger nicht mehr gestellt werden. Leider tritt dieser Fehler meistens bei
grösseren Anlagen auf beim Verschieben der Zuganzeiger und der Gleise. Doppelkreuzweichen konnten nur horizontal eingeführt werden. Leider weist auch die Dreiweg-Weiche Fehler auf. Manuel schalten funktionierte, jedoch in der
Automatik wurde die Weiche falsch gestellt, was wiederum eine Zugfahrt ohne Zugverfolgung auslöste. Der Zug überfuhr dann rote Signale, weil die Software nicht mehr weiss welche Lok unter dieser Zugfahrt steckt. Das ganze endete
meistens mit einem Crash oder Nothalt.

Im Betrieb mit dem Gleisoval und einem Ausweichgleis kam es vor, das zwar die Belegtmelder auf der Intelli-Box und Railware selber im Melder-Monitor die richtige Belegtmeldung angezeigen, jedoch im Gleisplan (GLEIS.EXE) wird bei einem Gleis keine Änderung angezeigt, was wiederum zu Zusammenstössen führt. Die anderen Belegtmelder werden jedoch im GLEIS.EXE angezeigt.

Fazit

Da ich mit dem Railroad & Co – TrainController die Strecken selber definieren konnte welcher Zug welche Zugfahrt durchfährt und ich auch keine Fehler der Belegtmelder mehr hatte, habe ich mich entschieden, diese Software, also Railroad & Co, zu kaufen. Allerdings hatte ich auch mit dem RR&Co Abstürze. Laut Forum kann dass auch auf die Intellibox zurück zu führen sein. Nach meiner Erfahrung folgen die Abstürze meistens wenn zu viele Züge verkehren. In meinem Versuch-3 sollten deshalb nicht mehr als 10 Züge in Bewegung sein. Bei 13 Zügen und mehr stürzte das Programm nach kurzer Zeit ab, obwohl ich einen PC mit 2.8 GHz und 512 MB Ram verwendet hatte. Danach müssen alle Züge entfernt und wieder neu platziert werden.