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Die ESU Command Station ist die Antwort auf die Märklin Zentral Station.

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Erster Eindruck:

Nach dem Auspacken und ansehen der neuen Zentrale wird ein guter Eindruck vermittelt. Die Tiefe des Gerätes ist akzeptabel. Die Regler gut und übersichtlich angeordnet. Das Netzteil mit 1.8 Ampere ist wohl etwas „mickrig“ ausgefallen für die Leistung des eingebauten vier Ampere Boosters. Ist aber ausreichen für einen ersten Start.

Nach dem aufstarten der ECos, ca. 1 1/2 Minuten, Zeigte sich das Touch-Panel in vollem Glanz. Super das es beleuchtet ist. Die leider jedoch die etwas milchige Darstellung des Display ist für mich eher behinderlich.

Das Web Interface:

Die Verbindung zum PC wurde nach dem Einschalten sofort erkannt und via DHCP eine Nummer dem ECos zugeordnet. Mit dem Browser kann dann auf das gelungene Web-Interface zugegriffen werden. Mittels diesem Hilfsprogramm, können Einstellungen wie zum Beispiel die Lokliste auf dem PC / Laptop gespeichert werden.

Die jenigen. die kein Netzwerk mit einem DHCP haben, wie ADSL Router etc… , können nach ein paar einfachen Einstellungen trotzdem auf das Gerät zugreifen. Eine Netzwerkkarte und RJ45 Anschluss am PC / Laptop ist jedoch erforderlich.

Steuerung der Lok Die Regler sind gut angeordnet und liegen gut in der Hand. Ist bei beiden Reglern die gleiche Lok ausgewählt, wird der zuletzt ausgewählte Regler motorisch nachgeregelt. Das macht wohl bei nur einem einzigen Fahrpult keinen Sinn, jedoch wenn mehrere Fahrpulte vorhanden sind und diese dann an verschiedenen Standorten liegen.

Auf eine Anmeldung der mfx Lok wartet man vergebens, allerdings lassen sich diese via Adresse steuern, doch definieren muss man die Lok immer noch. Es ist also keine vordefinierte Datenbank vorhanden.

Modulanschlüsse und ECosSniffer:

Mittels des Sniffer Modules können diverse Geräte (auch ältere) angeschlossen werden. Es gibt Platz für zwei Module in der Zentrale.

ECos Link Am ECos Link kann ich die Märklin Systems Mobile Station als zweiten Regler anschliessen, die Datenbank wird von der ECos übernommen. Theoretisch könnte die ECos die Datenbank von Märklin einlesen, jedoch verbietet dies wohl das Copyright.

Programmierung einer Lok:

Eine Lok wurde definiert in der Lokliste und zum bearbeiten aufgerufen. Für die Programmierung kann ein Decoder angegeben werden oder die Einstellungen können automatisch eingelesen werden.

Das Einlesen der Daten einer mfx Lok dauert leider ein paar Minuten (bei mir 10 Minuten an der Zahl). Zudem sind nur wenige Einstellungen möglich: Adresse, Maximale Geschwindigkeit, Bremmszeit. Unverständlich, dass dies 10 Minuten dauert.

Märklin mfx wird wohl definitiv nicht mehr unterstützt sondern nur noch die alten Mototola I und II Protokolle mit der zusätzlichen 28 Fahrstufen-Option (Motorola II und neuere Decoder).

Das Einlesen eines Lokpilot 2 Decoders dauert ca. 30 Sekunden. Es können viele Änderungen vorgenommen werden, auch Motor-Einstellungen können verändert werden.

Die Decoderart kann bei der jeweiligen Lokdefinition gespeichert werden (Motorola I, Motorola II 14 Fahrstufen, Motorola II 28 Fahrstufen).

Fazit:

Alle die auf DCC Basic neu Anfangen oder schon dabei sind, lohnt sich sicherlich den Kauf. Für mfx Freunde wird das wohl nicht das richtige sein, schade. Der Eindruck und die Aufmachung des Gerätes ist gut.

An Möglichkeiten der Anschlüsse wird’s dann wohl auch nicht fehlen mit dem ECosLink und ECosSniffer.

Laut Hersteller werden die Protokolle-Beschreibungen zu Steuerung der Anlage über einen PC ohne Probleme geliefert, was natürlich dann auch zu einer schnellen Verbreitung der neuen Zentrale hilft und der Benutzer sich nicht auf eine einzige Software einlassen muss.

Plus:
  • offenes System (dieser Punkt ist wohl der wichtigste!)
  • Linux / Unis System
  • schneller Bus ECosLink
  • Altgeräte können verwendet werden
  • Steuerung über RJ45 Netzwerk-Anschluss
  • man weiss was man kauft, da die Möglichkeiten im Blockbild aufgezeigt werden, inkl. Rückmelder! (im Gegensatz zu Märklin)
Minus:
  • keine Märklin System mfx Unterstützung
  • kein farbiges Display
  • schlechte Display Qualität
  • Joystick’s können schnell verschmutzen
  • hoher Preis