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Umbau Märklin 36851/852, BR 482/485 SBB mit neuem Motor- und Decoder Einbau 60902 / 60922 / 60933…

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Neuer Decoder für 36482:

Anscheinend wurde die unsaubere Fahrweise erkannt und einige Änderungen am Decoder vorgenommen. (Siehe bei Decoder 610761)

Einbau neuer Motor:

Einen passenden Faulhaber Motor von Minimotor SA oder Maxon zu finden, ist nicht ganz einfach gewesen. Leider haben diese Motoren alle nur eine 1.5mm Achse. Es wäre daher noch eine Büchse zur Vergrösserung der Wellen nötig, wobei der Durchmesser von 1.5mm auf 2mm vergrössert würde. Der Motor ist auch für einige Budget’s mit ca. sFr. 70.- bis sFr. 80.- zu hoch.

Mashima:

Ich habe mich deshalb für einen 5 Pol Mashima-Motor entschieden für ca. sFr. 21.- im Ausland (in der Schweiz ca. 36.- bis sFr. 42.-.) erworben habe.

Einige meinten der Motor sei zu schwach, doch die Tests nach dem Umbau haben das Gegenteil beweisen. Die Lok weisst leider nur zwei Haftreifen an einem Drehgestellt auf. Die Lok konnte jedoch immer noch 7 Metall Schürzenwagen in einer Steigung von 4% hochziehen. Bei mehr Wagen fängt die Lok an zu schleudern! Der Motor ist also völlig ausreichend!

Ich habe den Motor M-1624 mit einem Durchmesser von 16mm und einer Länge von 24mm gewählt. Wenn Sie einen Motor mit 26mm verwenden (M-1626), müssen Sie eine Seite im Fahrgestell-Träger ausfräsen.

Motoreinbau:

Einbau also mit dem 24mm langen Motor Mashima M-1624. Der Motor kann einfach getauscht werden. Mit den zwei Motor-Zentrierungs-Platten wird der Motor in der Mitte gehalten. Am Motoranschluss sollten jedoch zuvor noch zwei Drähte angelötet werden.

Der Plastikmietnehmer auf der einen Seite lässt sich leicht anziehen.

Die Schwungmasse habe ich wie folgt entfernt: Zwischen die Schwungmasse und den Motor habe ich zwei Metallleisten gelegt und das ganze mit Motor nach unten auf den Schraubstock gelegt. Die Welle habe ich dann mit einem 1.8mm Stift, dem ich im Bohrfutter eingespannt habe, hinausgedrückt.

Zum einpressen der Welle des neuen Motors in die Schwungmasse, habe ich die Motorwelle (auf richtige Seite achten!) anschlussseitig in Bohrfutter gespannt. Danach konnte ich einfach die Welle in die Schwungmasse pressen.

Umbau mit Print für 21pol. mfx Decoder:

Ich habe mich jedoch entschieden dafür einen Print herzustellen. Für die Funktion F4 habe ich einen Treiber eingebaut. Es sind somit die Funktionen Aus1,2 und 4 vorhanden. Der Lokpilot oder der Loksound-Decoder kann nun ohne Probleme aufgesteckt werden. Mit dem neuen 5 pol Mashima Motor und dem mfx Lokpilot fährt die Lok sehr lagsam und ruhig.

Lichtplatine mit Print:

Die Lichtplatine weisst sieben Leuchtdioden auf: drei Abblendlicht, 2 Scheinwerfer und zwei rote Schlusslichter. Die Scheinwerfer und Schlusslichter werden mittels Transistor geschaltet und können notfalls auch an nicht verstärkten Ausgängen angeschlossen werden. Siehe auch unter „Hilfsschaltungen“.

Umbau für NEM265, billig Variante:

Bei der Einfachen Variante ist die Steuerung der Rücklichter über die Decoder-Programmierung vorgenommen worden. Sie können deshalb nicht einfach den 60922 mit dem 60902 tauschen.

Die Motorhalterung kann aus einem WERO-BOARD-Print gefräst oder gefeilt werden. Ich habe den Print etwas grösser gemacht, damit ich den neuen Decoder und einen Schnittstellenstecker auf dem Print befestigen kann.

Beim PRINT muss auf beiden Seiten vorne und hinten seitlich ca. 1mm abgefräst werden, da sonst das Gehäuse nicht mehr auf das Untergestell passt (siehe im Gehäuse die Verstärkungs- / Zentrierungs-Träger an den Seitenwänden).

Zusätzlich muss nochmals eine Aussparung vorgenommen werden. Diese Aussparung ist für den Befestigungszapfen im Gehäuse (siehe im Bild, grosser Print, Aussparung unten links).

Die Länge des Print’s spielt dabei nicht so eine grosse Rolle, wichtig ist jedoch, dass Sie alle Teile darauf befestigen können. Auch die Zusatzschaltung für den Lichtwechsel ist dort realisierbar.

TIP: Achten Sie unbedingt auf die Einbauhöhe. Entfernen Sie dazu den grauen Deckel mit den zwei Pantografen im Gehäuse.

Für den Schnittstellenstecker habe ich einen alten IC Sockel verwendet, welchen ich auseinander geschnitten habe.

Lichtplatine billig Variante:

Die Lampenhalterung wird auch mit einem Veroboard Print realisiert. Ich habe dazu drei gelbe LED’s verwendet und für das Rücklicht eine rote LED.

Möchte man einen Originalen Schweizerlichtwechsel realisieren, so ist zusätzlich eine Transistor- oder Diodenschaltung nötig.